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Kioskkultur(en). Von der Trinkhalle zum Dritten Ort

Spätestens seit der Einführung des jährlichen „Tags der Trinkhallen“ 2016 im Ruhrgebiet, ist vielen Menschen der Kiosk, auch bekannt unter den Begriffen Trinkhalle, Bude, Büdchen, Seltersbude oder speziell in Frankfurt Wasserhäuschen, wieder stärker ins Bewusstsein gerückt. 2021 wurde die Trinkhallenkultur im Ruhrgebiet zum immateriellen Kulturerbe erklärt. Dabei sind Kioske und Trinkhallen gar kein auf das Ballungszentrum Ruhrgebiet konzentriertes, noch ein rein deutsches Phänomen. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich nicht nur die Anzahl der Kioske reduziert, sondern auch die Kioskkultur selbst hat sich bundesweit verändert: Gemeint sind die Betreiber:innen, das Waren- und Serviceangebot sowie die Kundschaft.

Im Projekt wird untersucht, woher der Kiosk kommt, wie er sich über die letzten rund 150 Jahre entwickelte und welche persönlichen Geschichten in Westfalen beispielhaft mit dem kleinsten Einzelhandel verbunden sind.

Ansprechpartnerin: Dr. Dörthe Gruttmann

Ein Kiosk in Dortmund 1987 (Foto: Klaus Sannemann, Archiv für Alltagskultur in Westfalen, Inv.-Nr.: 2006.01530).