Angehörige wünschten sich Umbettungen von gefallenen Soldaten in die Heimat

28.01.2022 Niklas Regenbrecht

Der Umgang mit Kriegstoten veränderte sich im Kreis Herford über die Jahrzehnte

Kriegerdenkmäler, Mahnmale und Kriegsgräber sind Zeugnisse unserer Vergangenheit. Manche von Ihnen sind imposant, andere klein und unscheinbar. Im Alltag machen wir uns nur selten Gedanken über sie, obwohl sie uns im Stadtbild ständig begegnen. [mehr]

Archivbestände vorgestellt: Siekmann, ein "Frauenhaushalt" während und nach dem Zweiten Weltkrieg

08.10.2021 Niklas Regenbrecht

Wie ein aus zwei Frauen bestehender Haushalt während und nach dem zweiten Weltkrieg den Alltag bestritt, lässt sich anhand der Dokumente der Familie Siekmann nachverfolgen. Anni Siekmann und ihre Mutter Sophia aus Münster hinterließen dem Archiv für Alltagskultur... [mehr]

Mit 3 Millionen Mark nach Löhne

20.08.2021 Niklas Regenbrecht

Im Oktober 1945 saß Polizeioberwachtmeister Meier aus Löhne Wittel in seiner Amtsstube und zählte Behördengelder aus Luxemburg. Bargeld, Wertpapiere und Belege ergaben eine unglaubliche Summe von 3.084.814,45 Reichsmark. Die einzelnen Posten listete er pfenniggenau auf, übergab das Geld zur sicheren Verwahrung an die Amtskasse und erstattete Meldung beim... [mehr]

Archivbestände vorgestellt: Nachlass Zölffel – Jugend und Fliegen im Nationalsozialismus

19.01.2021 Niklas Regenbrecht

„Anreise in Uniform. Arbeitszeug mitbringen. Fahrkarten aufheben, damit Fahrgeld vom Bauern erstattet werden kann.“ So lautete der knappe schriftliche Befehl zur Erntehilfe an eine Einheit der Hitlerjugend. Ein ehemaliger Hitlerjunge, der diesem Befehl Folge zu leisten hatte, bewahrte das heute stockfleckige und vergilbte Schriftstück auf. So fand es... [mehr]

Archivbestände vorgestellt: Die Feldpostbriefe der Brüder Willy und Rudolf Beckers

18.12.2020 Dorothee Jahnke

Geschichten über den Kameraden Hagedorn und andere Kameraden prägen die Feldpostbriefe von Willy (Wilhelm) Beckers an seine Familie in Rheine. Sie dienten wohl dazu, vom Gräuel des Krieges abzulenken und der Front ein menschliches Gesicht zu geben. [mehr]