Münster 1570 – Geschichte und Geschichten aus der Hauptstadt Westfalens. Eine Ausstellung im Stadtmuseum Münster

23.08.2022 Niklas Regenbrecht

Vor 120 Jahre entdeckte Max Geisberg bei Forschungen in London einen bis dahin verloren geglaubten Kupferstich von 1570, der eine Stadtansicht von Münster zeigt. Dieser Kupferstich, der seinerzeit nach einer Vorlage des Malers Hermann tom Ring von Remigius Hogenberg gefertigt wurde, ist nun für die Dauer von... [mehr]

Er gehört zu mir. Muslimische Lebenswelten in Deutschland

07.06.2022 Niklas Regenbrecht

Bis zum 28. August 2022 ist im RELíGIO, dem westfälischen Museum für religiöse Kultur in Telgte, eine Ausstellung zu sehen, die mit ihrem Titel bewusst auf einen politischen Leitsatz des 20. Jahrhunderts des damaligen deutschen Bundespräsidenten Christian Wulf anspielt: „Der Islam gehört zu Deutschland“. Die teils äußerst... [mehr]

Auf der Suche nach kolonialen Spuren in Westfalen

11.03.2022 Niklas Regenbrecht

Dass Kolonialismus sich nicht nur in der weiten Welt, außerhalb Europas und mithin in „Übersee“ abspielt(e), ist längst kein Geheimnis mehr. Wie sich koloniale Strukturen und koloniale Geschichte auf eine Region wie Westfalen auswirkten, welche Verknüpfungen und Verbindungen zwischen Provinz und Weltpolitik bestanden und welche kolonialen Spuren... [mehr]

Die Würde der Anna. Künstlerisches Portrait einer außergewöhnlichen Frau

01.03.2022 Niklas Regenbrecht

„Du bist so unendlich weit weg“ (S.13) schreibt Angelika Schlüter in einem fiktiven Brief an ihre 1947 verstorbene Urgroßmutter Anna, der sie im wahren Leben nie begegnet ist und deren Leben ein 135seitiges Buch mit zahlreichen Fotografien nachzeichnet, das 2021 im Daedalus-Verlag erschienen ist. Das Buch bildet... [mehr]

Jugendarbeit in Vreden. Neuer Band in der Beiträgereihe des Heimatvereins Vreden erschienen

18.02.2022 Niklas Regenbrecht

Jugendarbeit als Prävention gegen die „Saat der Irreligiösität und Gottlosigkeit“ (S.15) zur Förderung von „Gemeinsinn und Gottesfurcht, Heimat- und Vaterlandsliebe“ (S.16)? Aus der Perspektive von Kirche und Staat war dies im ausgehenden 19. Jahrhundert durchaus notwendig, da man mannigfaltige Gefährdungen der nachwachsenden Generation ausmachte, denen etwas entgegengesetzt werden sollte. [mehr]