Frühe Ökumene oder Kirchenstrafe? Pfarrer Snethlage berichtet 1657 über konfessionsübergreifenden Gottesdienst in Lienen

15.03.2022 Niklas Regenbrecht

Unter den überlieferten Unterlagen der Grafen von Tecklenburg, die heute in der Abteilung Westfalen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen in Münster verwahrt werden, findet sich eine Akte, die Angelegenheiten der Kirche in Lienen im 17. und 18. Jahrhundert betreffen. In diesen Dokumenten hat sich ein Schriftstück enthalten, das Einblick in... [mehr]

Leichenschändung und Kannibalismus in Westfalen. Wie mit Hingerichteten in der Vormoderne umgegangen wurde

04.02.2022 Niklas Regenbrecht

Woher kommt das einst gebräuchliche Schimpfwort „Galgendieb“? In den Wörterbüchern des 19. Jahrhunderts kann man lesen, dass damit ein Dieb bezeichnet worden sei, der das Erhängen am Galgen als Strafe verdiene. Aber ist das die richtige Erklärung? Die Quellen aus der Zeit, als Schwerverbrecher noch aufgeknüpft wurden, lassen... [mehr]

Bauern – Tödden – Heuerleute. Höfe, Häuser und Familien in Schapen

25.01.2022 Niklas Regenbrecht

Was versteht man unter Ortsgeschichte? Diese Frage beantworten die Historiker Dr. Andreas Eiynck und Ludger Meyer folgendermaßen: Es ist die Geschichte der „Bewohner, ihrer Höfe, ihrer Häuser und Familien“. Dass ein solches Verständnis ein sehr anregender und aufschlussreicher Ansatz sein kann, haben beide mit ihrem jüngst erschienenen... [mehr]

„das Vieh davon nicht kann unterhalten werden“. Eine Supplik gibt Einblick in die bäuerliche Lebenswelt des ausgehenden 17. Jahrhunderts

14.09.2021 Niklas Regenbrecht

Im Bestand „Akten der Grafschaft Tecklenburg“, der sich in der Abteilung Westfalen im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen in Münster befindet, hat sich ein nur wenige Zeilen langes Schriftstück erhalten, das allerdings einen tiefen Einblick in die regionale ländliche Lebenswelt zum Ende des 17. Jahrhundert gibt... [mehr]