Mensch und Tier unter Dach und Fach

16.06.2020

Ländliches Wohnen im Tecklenburger Land anno 1788

„Bald danach durchquerten wir das weite, trostlose, unfruchtbare und schauerliche Westfalen [...]. In großen Hütten, die man Häuser nennt, lebt eine Art von Tieren, die man Menschen nennt, in dem herzlichsten Beieinander mit anderen Haustieren“, stellte der französische Philosoph... [mehr]

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Das Tecklenburger Land vor 250 Jahren

29.05.2020

Neues Buch zur Geschichte der Grafschaft Tecklenburg erschienen

Verwaltungsberichte – für die einen der Inbegriff tödlicher Langeweile, für die anderen faszinierende Informationsquelle. Letzteres gilt vor allem dann, wenn diese Dokumente bereits über 250 Jahre alt sind und einen tiefen Einblick in Vergangenheit und Lebenswelt unserer Vorfahren geben. [mehr]

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Eheverträge waren Usus

12.05.2020

Eheverträge haben heute insgesamt ein schlechtes Image. Sie gelten nicht gerade als Liebesbeweis und zerstören nach Ansicht vieler frisch Verliebter jegliche Romantik. In der ländlichen Gesellschaft des 18. und des 19. Jahrhunderts waren derartige rechtliche Übereinkommen zwischen Familienangehörigen allerdings an der Tagesordnung – zumindest in der besitzbäuerlichen... [mehr]

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Alles -meier, oder was?

28.01.2020

Sie begegnen fast überall in Westfalen – auf Hinweisschildern, Werbebannern, LKW-Aufschriften, Klingelschildern, Werbetafeln, Leuchtreklamen und auf Straßenschildern: Namen mit der Endung ‑meier. Der Phantasie scheinen dabei keine Grenzen gesetzt zu sein. Von Alteruthemeyer über Grotemeyer, Kiffmeyer und Sellmeier bis hin zu Tassemeier und Wermeyer... [mehr]

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Als den Tecklenburgern das Suppenessen verboten wurde

10.12.2019

Frühneuzeitliche Verordnungen sollten zahlreiche Lebensbereich der Menschen ordnen

Der Suppenkasper aus dem „Struwwelpeter“ hätte dieses historische Ereignis vermutlich sehr begrüßt: Vor 350 Jahren, am 25. September 1669, verbot Graf Mauritz von Bentheim-Tecklenburg (1615–1674) in seinem Herrschaftsgebiet das „Suppenessen“ bei Festlichkeiten. Diese Verordnung dürfte... [mehr]

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Up hauge Weige

05.11.2019

Kleine Geschichte einer Redewendung

Ein stattliches Fachwerkbauernhaus nannte man früher im Tecklenburger und Osnabrücker Land in der plattdeutschen Mundart der Region: Up hauge Weige oder Weegen. Doch was meint dieser Begriff eigentlich und woher kommt er? Der Schlüssel zum Verständnis dieses dialektalen Ausspruchs liegt im sogenannten Niederdeutschen... [mehr]

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