Leichenschändung und Kannibalismus in Westfalen. Wie mit Hingerichteten in der Vormoderne umgegangen wurde

04.02.2022 Niklas Regenbrecht

Woher kommt das einst gebräuchliche Schimpfwort „Galgendieb“? In den Wörterbüchern des 19. Jahrhunderts kann man lesen, dass damit ein Dieb bezeichnet worden sei, der das Erhängen am Galgen als Strafe verdiene. Aber ist das die richtige Erklärung? Die Quellen aus der Zeit, als Schwerverbrecher noch aufgeknüpft wurden, lassen... [mehr]

Bauern – Tödden – Heuerleute. Höfe, Häuser und Familien in Schapen

25.01.2022 Niklas Regenbrecht

Was versteht man unter Ortsgeschichte? Diese Frage beantworten die Historiker Dr. Andreas Eiynck und Ludger Meyer folgendermaßen: Es ist die Geschichte der „Bewohner, ihrer Höfe, ihrer Häuser und Familien“. Dass ein solches Verständnis ein sehr anregender und aufschlussreicher Ansatz sein kann, haben beide mit ihrem jüngst erschienenen... [mehr]

„das Vieh davon nicht kann unterhalten werden“. Eine Supplik gibt Einblick in die bäuerliche Lebenswelt des ausgehenden 17. Jahrhunderts

14.09.2021 Niklas Regenbrecht

Im Bestand „Akten der Grafschaft Tecklenburg“, der sich in der Abteilung Westfalen im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen in Münster befindet, hat sich ein nur wenige Zeilen langes Schriftstück erhalten, das allerdings einen tiefen Einblick in die regionale ländliche Lebenswelt zum Ende des 17. Jahrhundert gibt... [mehr]

Die Rittergüter des Fürstentums Minden. Neue Edition zur Geschichte der Adelssitze im ehemaligen Fürstentum Minden

02.02.2021 Dorothee Jahnke

Selbst in unserer vermeintlich digitalen Welt, in der man alles Wissen mittels Knopfdruck im Internet zu erreichen glaubt, gibt es sie noch: historische Quellen, die bisher kaum beachtet worden sind! Eine davon ist nun durch eine Edition, die vom Historiker Sebastian Schröder vorgenommen worden ist, diesem wissenschaftlichen Dornröschenschlaf entrissen worden. …