06.11.2020

Neue Mitarbeiterin in der Kommission Alltagskulturforschung für Westfalen

Foto einer Hochzeitsgesellschaft, Archiv für Alltagskultur in Westfalen, 2003.04686.

Seit dem 2. November 2020 verstärkt Dorothee Jahnke als wissenschaftliche Volontärin die Geschäftsstelle der Kommission Alltagskulturforschung für Westfalen.

Die Tecklenburgerin studierte zuvor an der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster Kultur- und Sozialanthropologie, Geschichte sowie Kulturanthropologie/Volkskunde. Ihre Masterarbeit befasste sich mit einem Lichtbildervortrag zur Ortsbildpflege aus der NS-Zeit, der als Teil des Bildbestandes des Westfälischen Heimatbundes im Archiv für Alltagskultur in Westfalen verwahrt wird.

Während ihres wissenschaftlichen Volontariates wird Dorothee Jahnke für das Projekt „Bäuerliche Fotoalben“ verantwortlich sein. Im Mittelpunkt dieses Projektes sollen Familienfotoalben des 20. Jahrhunderts aus den ländlichen Räumen Westfalens stehen. Dabei soll unter anderem folgenden Fragen nachgegangen werden: Weisen spezifische Motive auf den bäuerlich-dörflichen Kontext hin? Welche besonderen oder alltäglichen Ereignisse fanden Eingang in die Fotoalben? Ab wann lösten Amateurfotos die Profi- und Atelierfotografien ab? Wurden die Seiten der Alben gestaltet oder dekoriert? Enthalten die Fotoalben auch andere Erinnerungsobjekte, etwa Postkarten, Einladungen oder Totenzettel?

Wir sind gespannt darauf, welche Schätze sich in den Fotoalben verbergen werden.  

Kategorie: Ankündigungen

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