Eine Bauerschaft im vorindustriellen Ruhrgebiet

21.08.2026 Niklas Regenbrecht

Stefanie Kemper widmet sich in ihrer Studie – es handelt sich um ihre Dissertation – der Brambauerschaft; heute unter dem Namen Brambauer ein Ortsteil von Lünen, obwohl sich, so die dort aufgewachsene Autorin, „die meisten Einwohner eher als unabhängige Dorfbewohner“ sehen, die eher auf Dortmund orientiert sind. [mehr]

Schwerpunkt Arbeit(en): Berufswettkämpfe der Landjugend in Westfalen

31.07.2026 Niklas Regenbrecht

Im März 1957 hat der Fotograf Adolf Risse eine Fotoserie mit insgesamt sechs schwarzweiß-Fotos zum Thema „Berufswettkampf der Landjugend“ aufgenommen. Die Veranstaltung fand in der Nähe von Münster auf dem zwischen Nienberge und Altenberge gelegenen Hof Middendorf statt. Geprüft wurden laut Risse das theoretische und praktische Wissen der Jungbauern. [mehr]

Schwerpunkt Arbeit(en): „Darüber wurde nicht gesprochen“. Erinnerung, Geschlecht und das Sagbare in den Berichten zu Knechten und Mägden (Teil 2)

15.05.2026 Niklas Regenbrecht

Die im Archiv der Kommission Alltagskulturforschung für Westfalen überlieferten Berichte zur Frageliste 18 („Knechte und Mägde“) geben nicht nur Einblick in Arbeits- und Lebensverhältnisse um 1900, sondern auch in die Weise, wie diese Jahrzehnte später erinnert und dargestellt wurden. Dabei fällt auf, dass... [mehr]

Schwerpunkt Arbeit(en): „Man war fleißig und zufrieden“. Erinnerung, Moral und die Erzählung vom guten Dienst

01.05.2026 Niklas Regenbrecht

Die im Archiv der Kommission Alltagskulturforschung für Westfalen überlieferten Berichte zur Frageliste 18 („Knechte und Mägde“) geben nicht nur Auskunft über Arbeits- und Lebensverhältnisse um 1900. Sie zeigen auch, wie diese Jahrzehnte später erinnert und gedeutet wurden. Besonders auffällig ist dabei... [mehr]

Schwerpunkt Arbeit(en): Ein Gärtnerisches Tagebuch

14.04.2026 Niklas Regenbrecht

„Kohlrabi gepflanzt Dvorsky u. Prager Treib“ hielt der Gärtnerlehrling Ernst Wöstmann in seinem „Gärtnerischen Tagebuch“ für den 14. April 1934 fest. Tag für Tag dokumentierte er vom 14. März 1933 bis zum 9. März 1935 seine Aufgaben und Tätigkeiten. Und so hätte er mit Leichtigkeit feststellen können, dass... [mehr]