Der Sagenweg in Raesfeld

21.10.2022 Peter Herschlein

Unter dem Motto „Raesfeld – einfach sagenhaft“ richtete die Gemeinde Raesfeld im Jahr 2010 einen „Sagenweg“ ein, der auf Schautafeln im Freien die Sagenwelt des Dorfes, des Schlosses und der Bauerschaften vorstellt. Die Route führt vom Ortskern zum bekannten Wasserschloss Raesfeld, der heutigen Akademie des Handwerks. [mehr]

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Schlagwort: Andreas Eiynck

Ein europäischer Weltenbrand vor Ort: Das Kirchspiel Holzhausen und der Siebenjährige Krieg (1756–1763)

18.10.2022 Niklas Regenbrecht

Der Siebenjährige Krieg (1756–1763) versetzte ganz Europa in Angst und Schrecken. Auch im Kirchspiel Holzhausen (heute Ortsteil der Stadt Preußisch Oldendorf) machte sich diese schwerwiegende Auseinandersetzung bemerkbar, in die alle europäischen Großmächte involviert waren. Die Kriegshandlungen hatten auch unmittelbare Auswirkungen auf die Eingesessenen der hiesigen Bauerschaften... [mehr]

Bauer, Provisor, Schreiber, aufgeklärter Zeitgeist – Ernst Heinrich Lindemann (1723–1796) aus Heddinghausen

23.09.2022 Niklas Regenbrecht

Am ersten Adventssonntag 1761 begann Ernst Heinrich Lindemann, der in der Heddinghauser Neustadt die Stätte Schreyer bewohnte, seinen Dienst als Provisor der Kirchengemeinde Holzhausen. Sein Amtseid, den er vor Pfarrer Johann Elert Seemann (1713–1769) ablegen musste, verdeutlicht den Aufgabenbereich eines „Provisors“. [mehr]

Bernhard von Galen als Sagengestalt

13.09.2022 Peter Herschlein

Über kaum eine andere historische Persönlichkeit wurden noch Generationen nach seinem Tod so viele Geschichten erzählt wie über den münsterischen Fürstbischof und Kriegsherrn Bernhard von Galen. Viele dieser Erinnerungen sind im Münsterland, im Emsland, in der Grafschaft Bentheim und natürlich in den Niederlanden als Volkssagen überliefert. [mehr]

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Schlagwort: Andreas Eiynck

Verfolgte und drangsalierte „Himmelhuren“: Die Quernheimer Stiftsdamen und die Reformation im 16. Jahrhundert

26.08.2022 Niklas Regenbrecht

Voller Sorge wandten sich die Quernheimer Stiftsdamen am 22. Dezember 1586 an Magdalena zur Lippe, die Äbtissin des Reichsstifts Herford. Unverschuldet seien sie aus ihrem Stift „mit lauter Gewaldt vertrieben, verjaget und ins Elend verweiset“ worden. Seit einem Jahr, also seit 1585, müssten die frommen Frauen nun schon... [mehr]