Mensch und Tier unter Dach und Fach

16.06.2020

Ländliches Wohnen im Tecklenburger Land anno 1788

 

„Bald danach durchquerten wir das weite, trostlose, unfruchtbare und schauerliche Westfalen [...]. In großen Hütten, die man Häuser nennt, lebt eine Art von Tieren, die man Menschen nennt, in dem herzlichsten Beieinander mit anderen Haustieren“, stellte der französische Philosoph... [mehr]

Zoff up’n Hoff

05.06.2020

Von Piggenbruten und Freiersfüßen

Auf dem Mühlenhof gibt es gelegentlich mal Zoff. Das ist nichts Neues und war auch schon so, bevor der Gräftenhof Schulze Osterhoff aus Nienberge zum Aasee in Münster umgesetzt wurde. Der Tapetenwechsel hat daran augenscheinlich nichts geändert. [mehr]

Wer weiß was?

15.05.2020

Frühneuzeitliche Zeugenbefragungen geben Einblicke in den Alltag der Zeitgenossen

In den 1570er-Jahren herrschte ein erbitterter Streit zwischen dem Fürstbistum Minden und der Grafschaft Diepholz. Beide Territorien grenzten nördlich des mindischen Amts Rahden aneinander; in Blickweite lag zudem das Hochstift Osnabrück. Genau diese Grenzsituation im Bereich des zum Mindener... [mehr]

Eheverträge waren Usus

12.05.2020

Eheverträge haben heute insgesamt ein schlechtes Image. Sie gelten nicht gerade als Liebesbeweis und zerstören nach Ansicht vieler frisch Verliebter jegliche Romantik. In der ländlichen Gesellschaft des 18. und des 19. Jahrhunderts waren derartige rechtliche Übereinkommen zwischen Familienangehörigen allerdings an der Tagesordnung – zumindest in der besitzbäuerlichen... [mehr]